Dies ist ein unabhängiges Produkt vom Mediaplanet Verlag.
Glücklich im alter
März 2008
Glück mit neuen Methoden
urlaub für Fortgeschrittene
Auslandswohnsitz
Wirtschaftskraft Alter
Immer mehr ältere Menschen
suchen und finden ihren Partner online. Die Suche im Netz bietet gerade
Best-Agern besondere Vorteile.
Seite 4
Zahlreiche Veranstalter entwickeln
Programme, die speziell auf abenteuerlustige, aktive ältere Menschen
abgestimmt sind.
Seite 5
Die Niederlassungsfreiheit innerhalb
der EU macht einen Umzug unproblematisch. Ganz ohne Tücken ist die
Auswanderung aber nicht.
Seite 7
Die Wirtschaft entdeckt die Kaufkraft
der Senioren. Die diversen spezifischen Kundenbedürfnisse müssen
Unternehmen erst entdecken.
Seite 14
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07.03.2008
12:15 Uhr
Seite 2
Wenn Ihr Herz besonderen
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Eine Zeitung produziert von Mediaplanetgroup
2
Glücklich im Alter
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März 2008
Die goldenen Jahre –
Zeit zum Genießen
GLÜCKLICH IM ALTER
GLÜCK MIT NEUEN METHODEN
URLAUB FÜR FORTGESCHRITTENE
AUSLANDSWOHNSITZ
WIRTSCHAFTSKRAFT ALTER
Immer mehr ältere Menschen
suchen und finden ihren Partner online. Die Suche im Netz bietet gerade
Best-Agern besondere Vorteile.
Seite 4
Zahlreiche Veranstalter entwickeln
Programme, die speziell auf abenteuerlustige, aktive ältere Menschen
abgestimmt sind.
Seite 5
Die Niederlassungsfreiheit innerhalb
der EU macht einen Umzug unproblematisch. Ganz ohne Tücken ist die
Auswanderung aber nicht.
Seite 7
Die Wirtschaft entdeckt die Kaufkraft
der Senioren. Die diversen spezifischen Kundenbedürfnisse müssen
Unternehmen erst entdecken.
Seite 14
EINE ZEITUNG PRODUZIERT VON MEDIAPLANETGROUP
I n h a lt
Der demographische Wandel bringt es mit sich: die
Menschen in Deutschland werden immer älter. Schon
bereits in 10 Jahren werden mehr als 50 % der Bevölkerung älter als 60 Jahre sein. Anders aber als früher,
fühlen sich die Menschen 50Plus heute jung und agil.
Sie sind nicht ausgepowert und verbraucht. Diese
Generation ist nach dem Krieg geboren und in den
Wohlstand hineingewachsen.
Altmodisches Glück
mit modernen Methoden
4
Ganz allein? Das muss nicht sein!
4
Aktivurlaub für Fortgeschrittene
5
Reisen in der S-Klasse
5
Eigene vier Wände:
Besser spät(er) als nie
6
Lebensabend jenseits der
Landesgrenzen
7
Michael Förstner
Präsident Bundesverband 50plus e.V.
Neues Wohnen wird populär
8
wollen. Ich erfahre viel Zustimmung von Menschen,
Unternehmern und zunehmend auch Politikern.
Die Hagebutte als Allroundmittel
9
Vitalität durch gesunde Ernährung
9
Die Menschen 50Plus wollen sich einbringen, sie wollen, dass ihre Erfahrung genutzt wird. Sie wollen aber
auch noch etwas Sinnvolles tun, sich zum Beispiel
ehrenamtlich engagieren. Und sie haben die Mittel
dazu, denn sie verfügen über überdurchschnittlich
hohes Einkommen und überdurchschnittlich hohes
Vermögen. Und: sie sind auch bereit ihr Geld auch
auszugeben und das Leben zu genießen.
Am Ende eines aktiven und erfüllten Arbeitslebens
stellt sich also für viele Menschen 50Plus die Frage,
was nun? Das vor Ihnen liegende Heft: „Glücklich im
Alter – endlich Zeit für uns“ beschreibt das Lebensgefühl der goldenen Generation. Es gibt wertvolle
Hinweise auf das, woran man denken muss. Aber es
regt auch an, sich mit Fragen zu beschäftigen, die im
Alltagstrubel oft gern in den Hintergrund gedrängt
werden. Denken wir bei der Lektüre aber auch an
die Menschen 50Plus, denen es nicht so gut geht. Es
gibt viele Menschen 50Plus, die mit dem technischen
Fortschritt nicht mithalten konnten und daher nur
geringe Chancen haben, im aktiven Arbeitsprozess zu
bleiben oder in ihn wieder hinein zu kommen. Und
bedenken wir: Altersarmut ist weiblich. Helfen wir
diesen Menschen, die oft unverschuldet vor einem
schier unüberwindlichen Berg an Problemen stehen.
Der Bundesverband 50 Plus e.V. ist eine private
Initiative engagierter Menschen, die der Generation
50Plus endlich Gesicht, Stimme und Gewicht geben
Dennoch meine ich ist es wichtig, nicht nach zu
lassen, sondern immer stärker auf die individuellen
Bedürfnisse und gerechten Ansprüche der Menschen
50Plus hinzuweisen. Viel hat sich schon in den letzten
Jahren im Bewusstsein der Allgemeinheit geändert.
Wir sehen das, wenn wir auf immer mehr spezielle
Produkt- und Dienstleistungsangebote treffen. Aber
wie kann es sein, dass z. B. so viele ältere Menschen
ihre Wohnungen und Häuser aufgeben müssen, weil
die „Einkaufszentren auf der grünen Wiese“ für sie unerreichbar werden? Was können wir alle gemeinsam
tun, um den Service- und Nachbarschaftsgedanken
zu stärken? Warum gibt es nicht mehr generationenübergreifende Zentren, in denen Erfahrungen und
Dienstleistungen getauscht werden können?
Expertenpanel
Welchen Einfluss hat das Älterwerden
auf die Bad- und Badekultur?
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Sich regen bringt Segen
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Intelligente Hilfe im Möbel-Design
14
Heterogene Zielgruppe
14
Der Wunsch nach Einfachheit
15
Glücklich im Alter – Produziert von Mediaplanetgroup
Projektleiter: Christopher Venus, Mediaplanet, +49 (0)30 887 11 29 35
Produktion/Layout/Prepress: Christina Liefke, Mediaplanet, +49 (0)30 887 11 29 30
Text: Miia Mattern, Heike Dettmar, Andrea von Gersdorff, Dominik Fehrmann, Holger Franck
Fotos: fotolia.com, iStockphoto.com, Sven Alex
MIT DER REICHWEITE EINER
TAGESZEITUNG UND DEM FOKUS EINER
FACHZEITSCHRIFT
www.mediaplanet.com
Druck: Frankfurter Societätsdruck
Mediaplanet ist die führende europäische Medienfirma, spezialisiert in Produktion, Finanzierung und Distribution von Themenzeitungen in der Tagespresse
und in Wirtschaftsblättern. Für weitere Informationen rufen Sie Laurens Müller, +49 (0)30 887 11 29 34 an.
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Dies ist ein unabhängiges Produkt vom Mediaplanet Verlag.
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Glücklich im Alter
29.9.2006
13:37 Uhr
Seite 1
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Glücklich im Alter
Dies ist ein unabhängiges Produkt vom Mediaplanet Verlag.
Liebe im Alter
Ganz allein?
Das muss nicht sein!
Einfach ist es nie einen neuen Partner zu finden. Doch wer auch in der zweiten
Lebenshälfte für Kompromisse offen bleibt, eröffnet sich die Chance für einen
zweiten Frühling in der Liebe.
VON MIIA MATTERN
Vielen älteren Menschen fällt nach
dem Tod des Partners die Suche
nach einem neuen Lebensgefährten
schwer. Ähnlich geht es auch der
steigenden Anzahl von Menschen,
die sichnach langjähriger Ehe trennen. Was nach dem Verlust eines
Menschen bleibt ist zwar oft Trauer
und Einsamkeit, aber hinzu kommen auch die Zwänge und Nöte des
täglichen Lebens, so dass die Suche
nach einem neuen Partner oftmals
auf der Strecke bleibt.
Allerdings gibt es keinen wirklich
stichhaltigen Grund, warum Mann
oder Frau nicht auch im Alter auf die
große Liebe stoßen könnten. Wichtig ist nur, der großen Begegnung
mehrere Chancen zu geben und
für Kompromisse offen zu bleiben.
Denn der Wunsch nach Wärme und
Geborgenheit besteht auch im Alter, selbst wenn sich die Bedeutung
von Liebe und Partnerschaft ändern
mag. Viele ältere Menschen sehnen
sich danach Anteilnahme zu erfahren, die Gedanken auf jemanden zu
lenken und auf jemanden stolz sein
zu können.
Aber auch Widerspruch und Konfrontation spielen eine wichtige
Rolle. Selbst wer als Alleinstehender seinen Alltag so gestaltet, dass
er zufrieden lebt, kann in dem Wissen um die Zugehörigkeit zu einer
Person das Leben als erlebnisreicher
empfinden und für sich die beste Voraussetzung für einen glücklichen
Lebensabend schaffen.
Die Suche nach einem neuen Lebensgefährten gestaltet sich jedoch
nicht immer ganz einfach. Oftmals haben Frauen und Männer
ganz unterschiedliche Motive für
eine neue Beziehung: Während allein stehende Frauen einen Partner
für schöne Unternehmungen oder
zum Kuscheln suchen, möchten sie
eher keinen gemeinsamen Haushalt
führen oder sich im Alltaganpassen
müssen. Männer dagegen suchen
auch im fortgeschrittenen Alter eine
Partnerin, mit der sie zusammenziehen können, die immer da ist
und häufig Spaß an Sex hat. Nicht
verwunderlich ist, dass sie diese Bedürfnisse eher mit jüngeren Frauen
ausleben.
Dennoch sind diese Tendenzen kein
Grund, sich entmutigen zu lassen.
Denn bereits der Alltag eröffnet
vielfältige Möglichkeiten zur Part-
nersuche. So ergeben der Besuch auf
dem Wochenmarkt im Nachbarbezirk oder das Getränk in einer Konzertpause eventuell das ersteGespräch. Auch können Tanzkurse den
Weg zum anderen Geschlecht bereiten. Anregend sind aber gerade auch
Themen, mit denen die Geschlechter Neuland betreten: Warum sollte
nicht ein Mann auch mal einen
Vortrag über Psychologie besuchen
oder die Frau ein Autosicherheitstraining belegen? Und nicht zuletzt
ermöglicht auch die gezielte Suche
übereine Zeitungsannonce oder eine
Kontaktbörse im Internet einen
ersten Kontakt. Diesen sollte der
aufgeschlossene Single schnell nutzen, um bei einem Telefonat oder
ein Treffen offenüber gemeinsame
Wünsche und Bedürfnisse, Abneigungen und Grenzen zu sprechen.
Solassen sich nicht nur überzogene
Erwartungen an einen möglichen
Partner vermeiden, auchhilft es, die
eigenen Qualitäten und Fähigkeiten
realistisch einzuschätzen.
Erfolgsgeschichte
Altmodisches Glück
mit modernen Methoden
Rentner im Internet: Immer mehr ältere Menschen suchen und finden ihren Partner
online. Das Beispiel von Ellen Bergstedt (63) und Johannes Menk (67) zeigt: Die Suche im Netz bietet gerade Best-Agern besondere Vorteile.
Lili Totzeck/PARSHIP
Zuerst hatte sie das Gefühl,
ihr würde da jemand zu nahe
treten: Zu ihrem Abschied aus
dem Berufsleben schenkte eine
Kollegin Ellen Bergstedt eine
Mitgliedschaft bei der OnlinePartneragentur
Parship.de.
„Nett gemeint“, fand sie das –
nicht mehr. „Ich hatte ja nicht
das Gefühl, mir einen Partner
suchen zu müssen.“ Die Bibliothekarin führte ein erfülltes Leben zwischen Lesegruppe, Tennisclub und Enkelbetreuung.
Das Bild vom angeblichen Jammertal der über 50-jährigen Singles hält Bergstedt ohnehin für
falsch: „Nach 20 oder 30 Jahren
Ehe oder Partnerschaft ist man
doch nicht automatisch ver-
zweifelt auf der Suche – sondern
einfach nur anspruchsvoll. Man
weiß eben genau, was man will
und wer zu einem passt.“ Als sie
sich eines Abends aus Neugier
doch an ihren Rechner setzte,
den psychologischen Fragebogen der Online-Partneragentur
ausfüllte und ein Profil anlegte,
war sie überrascht: Sie sah sich
mit einer Liste von männlichen
Gegenstücken konfrontiert, die
so gar nicht ihren eher niedrig
gesteckten Erwartungen entsprachen. Hier suchten nicht
frustrierte Couch-Potatoes ihre
letzte Chance auf einen Partner
– sondern aktive und vielseitig
interessierte Singles nach einer
guten Möglichkeit, interessante
Menschen kennen zu lernen.
Hatte sie Männer ihres Alters
sonst entweder als „unverbesserliche Patriarchen“ oder „Machos
auf der Suche nach einer weitaus
jüngeren Frau“ kennen gelernt,
war das hier anders: Aufhänger
der ersten Kontaktaufnahme
waren meist gemeinsame Interessen oder interessante Details
im Profil des jeweils anderen.
So auch bei Johannes Menk. Der
Zahnarzt hatte wie sie schon
mehrere Nil-Kreuzfahrten ge-
macht – und so kam man ins
Gespräch. Als sie sich dann
nach einigen Mails endlich gegenüberstanden, hatten beide
das Gefühl, sich schon lange
zu kennen: „Der Funke sprang
sofort über.“ Mit Aussicht auf
mehr? Bergstedt: „Wer weiß.
Auf jeden Fall habe ich meiner
Kollegin schon mal als Dankeschön einen Blumenstrauß geschickt.“
Glücklich im Alter
5
Aktivreisen
Aktivurlaub für
Fortgeschrittene
Inzwischen entwickeln zahlreiche Veranstalter Programme, die speziell auf
abenteuerlustige, aktive ältere Menschen abgestimmt sind. Das Wort Seniorenreisen ist dabei absolut verpönt.
VON HEIKE DETTMAR
Der Segeltörn im Mittelmeer, die
Wanderreise auf die Azoren oder
Erlebnisreisen durch Kasachstan –
die Generation 50plus genießt die
schönste Zeit des Jahres immer lieber
aktiv fernab der deutschen Grenzen.
Darauf hat sich mittlerweile auch
die Reisebranche eingestellt. Und
was die Reiseveranstalter besonders
freut: Die mobilen Älteren müssen
nicht auf jeden Pfennig schauen.
Nach einer Allensbach-Umfrage haben die 50- bis 70-Jährigen dreimal
soviel Geld in der Tasche wie die 19bis 40-Jährigen.
Der demografische Wandel tut
sein übriges, um passende Reiseangebote für aktive Ältere rapide an-
steigen zu lassen. Bis 2010 wird die
Zahl der Reisenden, die älter sind als
60 Jahre, um 1,6 Millionen auf rund
15,5 Millionen zunehmen, prognostiziert die Forschungsgemeinschaft
Urlaub und Reisen (FUR) in Kiel.
Die Reiseveranstalter erwartet eine
Klientel, die laut FUR im Urlaub
aktiver ist als der Durchschnitt der
Bevölkerung. Die Senioren gehen öfter wandern, machen mehr Ausflüge
und zeigen mehr Interesse an Kultur
und Geschichte des Urlaubslandes
als die jüngeren Reisenden. Strandbesuche, Einkaufsbummel und Ruhepausen sind ihnen dagegen nicht
so wichtig. Schon heute verkaufen
deutsche Touristikveranstalter rund
50 Prozent ihrer Reisen an die Über50-Jährigen. Entsprechend groß ist
die Angebotspalette. So umwirbt
beispielsweise TUI mit seinem
"Club Elan" den reiferen Kundenkreis. Spezielle Angebote wie gelenkschonend auf die älteren Knochen abgestimmte Nordic Walking
Wochen auf Zypern und Mallorca
oder auch Alpenwanderungen mit
kürzeren Wanderzeiten, besseren
Wegen und geringerer Höhendifferenz füllen den Katalog. Selbst der
DAV Summit Club, eine Tochter des
Deutschen Alpenvereins, hat mit
„Genuss-Plus – mit Muße reisen“
ein Auge auf diejenigen Kraxler geworfen, die „es gemütlicher angehen
lassen“ wollen.
Die Palette lässt sich beliebig erweitern: Bei Hapag-Lloyd werden
ältere Menschen mit dem Programm
Komfortreisen
Reisen in der S-Klasse
Die ältere Zielgruppe entdeckt ihre Freude an komfortablen Reisen. Das können
Kreuzfahrten, oder hochwertige Kulturtouren sein – Hauptsache vom Feinsten.
oder Genießer-Reise mit Flügen Gesellschaft unterwegs.
Alles vom Feinsten lautet die Dein der Business Class, die ReiseDie Tourismusbranche profitiert veranstalter haben sich längst auf vise. Rundum-Verwöhnprogramme
von der Freude der so genannten die betuchteren Urlaubshungrigen sollen den Oldies jeden Wunsch
neuen Alten an komfortablen Lu- unter den Senioren eingestellt. Sie erfüllen, bevor er überhaupt erst
xusreisen. Kreuzfahrten auf Fünf- bedienen gleichermaßen die Sehn- aufkommt: Vom Abhol- und GeDEU285_FAZ_Seniorenbeilage_255x123_4c
11:16
Uhr päckservice
Seite 1 bei der Anreise, über
mobilen Senioren
nach
sterne-Yachten,
Bildungsreisen mit süchte der 25.02.2008
Übernachtungen in Schlosshotels Komfort, Sicherheit und gepflegter eine altersgerechte und exklusive
VON HEIKE DETTMAR
E XKLUSIVE K ENNENLERN -K REUZFAHRT
MIT DER
DEUTSCHLAND
„fit & aktiv“, umworben, Neckermann kreiert den „Club Vital“ und
der Robinson-Club organisiert unter dem Namen „Wellfit Best Age“
spezielle Gesundheitsangebote. Das
Etikett Seniorenreisen wird von den
meisten Veranstaltern tunlichst vermieden. Denn eine Lektion haben
sie alle, wie es scheint, unisono gelernt: Die agilen neuen Alten wollen
partout nicht zum alten Eisen gezählt werden.
Programmplanung mit genügend
Verschnaufpausen,
dazwischen
hochwertige
Wellness-Anwendungen, zur Verpflegung individuell zusammengestellte Menüs, ein
begleitender Arzt und insgesamt
sorgfältigster Service – die Veranstalter versuchen, an alles zu denken.
Um die neue Klientel bei der Stange
zu halten, gilt es, ihnen Ärger vom
Hals zu halten und hohen Komfort
zu bieten. Auch Untersuchungen
wie die Studie Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und
Reisen belegen, wie wichtig es für
die Generation 60plus ist, komfortabel zu reisen. Inhaltlich haben für
sie Kultur und Bildung einen hohen
Stellenwert. Sich darauf einzustellen,
ist auch demografisch für die Reiseveranstalter das Gebot der Stunde.
Über kurz oder lang werden Senioren die Familien als bedeutendste
Zielgruppe ablösen. Und die Oldies
werden nicht nur immer mehr. Sie
haben auch das meiste Geld. Schon
heute gehört jeder dritte Deutsche
zu der Altersgruppe 50plus, die
über ein geschätztes Nettovermögen von zwei Billionen Euro und
einer jährlichen Kaufkraft von 90
bis 150 Milliarden Euro verfügt. Da
darf es auch schon gerne mal etwas
Luxus mehr sein.
FÜR DIE
L ESER
VON
»GLÜCKLICH IM ALTER«
Venedig, Vulkane und der Vatikan
vom 27. 4. bis 2. 5.2008 von Venedig nach Civitavecchia/Rom
Wie ein Traum liegt Venedig im Wasser, stolz und schön scheinen die Paläste und Kirchen aus
der Lagune in den Frühlingshimmel zu wachsen. Erleben Sie den Zauber der Adria an einem
prickelnden Seetag, machen Sie einen Abstecher zu den Ionischen Inseln, umrunden Sie den
italienischen Stiefel und genießen Sie herrlich frühsommerliche Tage mit dem Traumschiff.
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6
Glücklich im Alter
Dies ist ein unabhängiges Produkt vom Mediaplanet Verlag.
Gastbeitrag: Kühn und Partner
Top-Investment
auf Mallorca
Die “Residencial Betlem” ist eine exklusive
Apartment-Anlage in erster Meeresline. Die
2-3 Zimmer-Wohnungen sind lichtdurchflutet und qualitativ hochwertig gebaut. Die Anlage im Norden Mallorca liegt eingebettet in
unberührte Natur und bietet den Bewohnern
einen optimalen Erholungswert. Geschäfte,
Restaurants, ein Yachthafen sowie Golfplätze
befinden sich in der Nähe. Palma und der
Flughafen sind über ein ausgezeichnetes Stras-
sen- und Autobahnnetz bequem zu erreichen.
Wir möchten Ihnen “Residencial Betlem”
als interessantes Investment vorstellen. Beispielrechnung: Bei einem Kaufpreis von
299.000 Euro liegt die Gewinnerwartung
nach fünf Jahren bei ca. 204.000 Euro. Hinzu
Gastbeitrag: Interhyp
Eigene vier Wände:
Besser spät(er) als nie
3 Tipps, worauf die Generation 50plus beim Hauskauf achten
sollte.
Auch wer mit 50 noch zur Miete wohnt,
muss sich den Traum von den eigenen vier
Wänden lange nicht abschminken. Gerade
für die Generation 50plus kann es sehr sinnvoll sein, noch eine Grundlage für mietfreies
Wohnen im Rentenalter zu schaffen. Bei der
Finanzierung der Immobilie allerdings sollten
die ‚Best Ager’ einige Tipps beachten. Die
Experten von Interhyp sagen, worauf es ankommt.
Tipp 1:
Schuldenfreiheit bei Renteneintritt
Ein Großteil der Generation 50plus verfügt über ein Einkommen, das ihnen einen
schnellen Schuldenabbau erlaubt. „Der wichtigste Aspekt, der für die eigenen vier Wände
spricht, ist das mietfreie Wohnen im Rentenalter – also dann, wenn die Einkünfte in aller
Regel geringer werden. Damit sich im Alter
die Wohnkosten auf die reine Instandhaltung
beschränken, sollte das Eigenheim bei Rentenbeginn schuldenfrei sein“, so Robert Haselsteiner, Gründer und Co-CEO der Interhyp
AG.
Tipp 2:
Flexible Rückzahlung ohne Mehrkosten vereinbaren
Heute gibt es flexiblere Rückzahlungsmöglichkeiten, die älteren Darlehensnehmern
entgegenkommen und bei einigen Banken
kostenlos sind: Durch die Option eines Tilgungswechsel während der Kreditlaufzeit
kann die Monatsrate an die Lebenssituation
des Darlehensnehmers angepasst werden. Das
ist dann hilfreich, wenn man von der Gehaltsauf die meist geringere Rentenzahlung wechselt. Auch die Vereinbarung von hohen Sondertilgungsoptionen ist sinnvoll – z.B. wenn
man einen späten Geldeingang erwartet, wie
die Auszahlung einer Kapitallebensversicherung.
Tipp 3:
Ehrliche Kalkulation des finanziellen
Spielraums
„Das Fundament jeder soliden Baufinanzierung ist ein ehrlicher Kassensturz. Er ist
zwingend nötig, um herauszufinden, wie viel
man sich dauerhaft leisten kann. Gerade ältere
Kreditnehmer müssen umsichtig planen und
ihre Einkommensveränderung bei Renteneintritt berücksichtigen“, sagt Haselsteiner. Besonders hilfreich bei der Ermittlung des verfügbaren Rahmens sind Online-Tools wie z.B.
der „Haushaltsrechner“ auf www.interhyp.de/
rechner
kommen ca.100.000 Euro Mieteinnahmen.
Der prognostizierte Gewinn liegt nach Abzug aller Kosten bei etwa 225.000 Euro. Das
würde einer jährlichen Rendite von ca. 15,7
Prozent entsprechen!
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Glücklich im Alter
7
Auslandswohnsitz
Lebensabend jenseits der
Landesgrenzen
Die Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU macht einen Umzug unproblematisch. Ganz ohne Tücken ist die Auswanderung aber
nicht und gerade ältere Menschen mögen die Nähe zu Kindern und Enkeln nicht verlieren.
VON HEIKE DETTMAR
Der Alterswohnsitz im Lieblingsland – wer träumt nicht manchmal
davon. Schon jetzt leben 170.000
deutsche Ruheständler im Ausland, und ihre Anzahl steigt stetig.
Die erhöhte Mobilität macht auch
vor den Ruheständlern nicht halt.
Ganz oben in ihrer Gunst stehen
die USA, darauf folgen die Schweiz,
Österreich und Frankreich. Erst
dann kommt Spanien. Dieses Bild
170.000
deutsche Ruheständler
im AUSLAND
zeichnet sich zumindest ab, legt
man die Auslandsüberweisungen
der Deutschen Rentenversicherung
zu Grunde.
Nicht zuletzt durch die Niederlassungsfreiheit in der Europäischen
Union (EU) ist ein Umzug innerhalb Europas relativ unproblematisch geworden. Und das EU-Recht
hat noch einen weiteren gewichtigen
Vorteil für Rentner in petto: Deutsche Staatsbürger, die ihren ständigen Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union verlegen, erhalten
ihre Rente vollständig. Dasselbe gilt
für Länder, mit denen Deutschland
ein zwischenstaatliches Abkommen
geschlossen hat. Dazu gehören beispielsweise die USA, Japan oder Israel.
Als heikles Thema entpuppt sich
allerdings derzeit die Riester-Rente.
Nach bislang geltendem Recht genstelle abgeführt, bis die gesamte
muss bei einem Umzug über die Fördersumme abgegolten ist.
Weitere Fallstricke drohen beim
Landesgrenzen die staatliche Förderung zurückbezahlt werden. Aller- Kauf des Alterswohnsitzes. Denn
dings kann die Rückzahlung zinslos für den Immobilienerwerb in der
gestundet werden, bis der Riester- EU gibt es keine europäischen ReRentner tatsächlich Leistungen aus geln. Stattdessen gilt das nationale
seinem Altersvorsorgevertrag erhält. Recht der Mitgliedstaaten. Und das
Dann heißt es abstottern. Dafür unterscheidet sich oft deutlich vom
werden von jeder Auszahlungsrate deutschen. In Spanien beispielsunterschriebene
Vor15
Prozent an die
staatliche
Zula- weise gilt der
INH-AZD-003
Glu?ck
im Alter:INH-AZC-009
185x275
17.03.2008
vertrag bereits als gültiger Kauf.
Ein Rücktritt ist also ohne weiteres
nicht mehr möglich.
Riester
beim Auswandern
heikles THEMA
Juristische Hürden, Sprachbarrieren, eine große räumliche Distanz
zu Kindern
und Enkeln
– auf dieses
9:45
Uhr Seite
1
MSC Kreuzfahrten
Wahrscheinlich begegnen Sie eher diesem Trio,
als einem günstigeren Baufinanzierer.
Abenteuer mag sich längst nicht
jeder einlassen. So belegt eine Studie des Empirica-Instituts im Auftrag der Landesbausparkassen, dass
in der Gunst der Käufergruppe ab
50 Jahren, die nach einem Zweitwohnsitz oder einer Altersresidenz
Ausschau halten, deutsche Urlaubsregionen mittlerweile genauso gefragt sind wie das sonnenverwöhnte,
warme Spanien.
Im schwimmenden Luxushotel
die
Welt entdecken
Soll’s ja geben: Diese drei
und eine Hausbank mit
günstiger Baufinanzierung.
Norwegische Fjorde!
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spart neg.weiß aus
Verläufe
drucken 4c, wie angelegt
Nicht
allein und nicht ins Heim – so lautet das Motto vieler Menschen für ihr Leben
Motiv
Stand bitte Original
imnurRuhestand.
Die Bedeutung von Mehrgenerationenhäusern oder Alten-WGs ist aber
in 4c einziehen
noch gering.
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angelegt
wie
VONdrucken
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Manchmal wird man schneller, als einem lieb ist, zum
Aushängeschild. Henning Scherf ist so ein Beispiel. Bremens
früherer Bürgermeister ist überzeugter Bewohner einer AltenWG und fast so etwas wie ein Synonym für Neues Wohnen
im Alter, seit er sich seinen Lebenstraum erfüllt hat. Bereits
mit Mitte 40 hat der heutige Rentner begonnen, nach der passenden Wohnform für das Alter zu suchen. Gemeinsam mit
seiner Frau und fünf weiteren Personen teilt er sich seit über 15
Jahren ein altersgerecht umgebautes Haus in Bremen.
Mittlerweile leben mehr als 14 Millionen Menschen in
Deutschland, die 65 Jahre und älter sind. Und immer mehr
von ihnen sehnen sich nach neuen, selbstbestimmten und selbstorganisierten Wohnformen jenseits von betreutem Wohnen
und Heim.
Gemeinschaftliche Wohnprojekte für ältere Menschen gibt
es in Deutschland schon Ende der 70er Jahre. Gemäß dem
Motto „Nicht allein und nicht ins Heim“ entstanden damals
erste einzelne Altenwohngemeinschaften. Senioren-Gruppenwohnprojekte mit Modellcharakter folgten dann in den frühen Achtzigerjahren. Inzwischen gibt es für jeden Bedarf eine
geeignete Wohnform – von Alten-WGs, Hausgemeinschaften
bis hin zu Mehrgenerationenhäusern. Die Grundidee ist dabei ganz einfach: Durch den gemeinschaftlichen Rahmen und
das anregende soziale Umfeld ist der Einzelne weniger allein.
Man kennt sich, nutzt Küche und Wohnzimmer gemeinsam.
Anonymität, wie sie in Pflegeheimen geläufig ist, gibt es nicht.
Stattdessen unterstützen sich die Bewohner gegenseitig, jeder
nach seinen Fähigkeiten und erhalten so länger ihre Eigenständigkeit. An Anpassungsbereitschaft und Offenheit sollte es allerdings nicht mangeln, will man seinen Lebensabend in einer
Alten-WG verbringen.
Doch noch immer fehlt es an zentralen Anlaufstellen für diese Art des Wohnens. Wer seinen gemeinschaftlichen Wohntraum im Alter leben will, muss viel Eigeninitiative an den
Tag legen und rechtzeitig mit den Planungen anfangen. Die
Wir beraten Sie gerne:
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 
  
überwiegende Anzahl dieser alternativen gemeinschaftlichen
Wohnprojekte wird von privaten Initiativen gegründet und
geführt. Bislang machen die unter dem Schlagwort Neues
Wohnen firmierenden Projekte – der derzeitigen öffentlichen
Resonanz zum Trotz – unter zwei Prozent aus.
Gemeinschaftliche Wohnprojekte sind aber nicht nur für
rüstige Senioren geeignet. Vor rund zehn Jahren wurde in Berlin die erste ambulant betreute Wohngemeinschaft ins Leben
gerufen. Inzwischen gibt es alleine in der Hauptstadt mehr als
150 solcher Gruppen, die sich im Verein „Selbstbestimmtes
Wohnen im Alter“ zusammengeschlossen haben. Auch in anderen Städten gibt es inzwischen vergleichbare Projekte.
Dem Thema des alten- und generationengerechten Wohnens wird sich auch auf Bundesebene mit entsprechenden Förderprojekten angenommen. Seit vergangenem Jahr versucht
das Bundesfamilienministerium mit dem Modellprogramm
„Neues Wohnen – Beratung und Kooperation für mehr Lebensqualität im Alter“ alternative Wohnformen breiter zu verankern. Die sieben praxisorientierten Projekte zielen darauf ab,
Beratung und Hilfe im Stadtteil zu stärken, durch neue Partnerschaften etwa mit dem Handwerk die Qualität des Wohnens zu verbessern und eine Kultur des Zusammenwirkens
von Alt und Jung auch beim Wohnen zu entwickeln. „Mobile
Beratungsteams für Kommunen und Wohninitiativen sowie
exemplarische Modellquartiere in städtischer und ländlicher
Lage zeigen, wie Menschen auch dann möglichst lange in der
vertrauten Umgebung leben können, wenn sie hilfe- oder pflegebedürftig werden“, betont Bundesministerin Ursula von der
Leyen. Doch auch wer sich für einen Umzug entscheidet und
auf gemeinschaftliches Wohnen keinen Wert liegt, kann sich
längst abseits der drohenden Tristesse klassischer Altersheime
einrichten. Gehobene Wohnanlagen, so genannte SeniorenResidenzen, für Leute mit dem entsprechenden Geldbeutel
schießen geradezu aus dem Boden. Sie locken mit attraktiver
Lage, gehobenem Service, manchmal auch Schwimmbädern
oder Drei-Gänge-Menüs für individuelles, selbstbestimmtes
Wohnen in angenehmer Atmosphäre unter Kronleuchtern.
Dies ist ein unabhängiges Produkt vom Mediaplanet Verlag.
Glücklich im Alter
9
Hagebutten
Die Hagebutte als Allroundmittel
Als Tee ist die Frucht gut für die Abwehrkräfte, als Pulver hilft sie bei Gelenkbeschwerden.
Manche Kräuter und Früchte haben es einfach schwerer als andere:
Während der Verzehr von Ginkgo,
Koblauch oder Kamille allgemein
als gesundheitsfördernd gilt, denken viele Menschen bei Hagebutten
an Klassenfahrt und Jugendherber-
gibt es mittlerweile zwar auch Kaffee am Morgen, aber das Image der
Hagebutte als Kindertee hat sich
kaum geändert.
Dabei haben die Menschen schon
seit Jahrhunderten aus der Hagebutte wohlschmeckende Speisen
Jahrhunderte alte Frucht
mit bis zu 5mal
mehr VITAMIN C
als Zitronen
gen, wo der rote Hagebuttentee in
großen Kannen auf den Frühstückstischen stand. In Jugendherbergen
und Getränke hergestellt. Und immer galten die Früchte der wilden
Rosenarten, die in Europa, Asien
und Nordamerika heimisch sind,
als bewährtes Hausmittel. Kein
Wunder, sind sie doch reich an lebenswichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und anderen bioaktiven
Substanzen, wie man heute weiß. So
enthält die Hagebutte beispielsweise
bis zu fünfmal so viel Vitamin C wie
Zitronen, was die körpereigenen
Abwehrkräfte beispielsweise gegen
Erkältungen stärkt. Hinzu kommen
reichlich B-Vitamine, Mineralstoffe
wie Kalzium und Magnesium und
nicht zuletzt wertvolle Carotinoide
wie Lykopin. Einige dieser Nährstoffe gelten als starke Antioxidantien, das heißt, sie schützen unsere
Körperzellen vor den krankmachenden Einflüssen so genannter
freier Radikale. Den bioaktiven
Substanzen wie etwa Galaktolipiden
und Pektinen werden darüber hinaus ebenfalls gesundheitsfördernde
Effekte, den Bioflavonoiden gar die
Vorbeugung gegen Krebs oder auch
Arterienverkalkung
nachgesagt.
Das Schöne daran: Viele dieser Vitalstoffe bleiben auch nach der Verarbeitung der Hagebutte erhalten.
Erst seit einigen Jahren weiß man
um die wohltuende Wirkung der
Hagebutte für die Gelenke. Ein dänischer Bauer stellte nach dem regelmäßigen Verzehr von Hagebuttenmarmelade fest, dass sich seine
Gelenkbeschwerden und damit
seine Beweglichkeit verbesserten. So
machte er sich daran, ein Pulver aus
selbst gesammelten Hagebutten herzustellen, wobei er insbesondere die
Früchte einer Untergruppe der Heckenrose verwendete. Seit kurzem
nun ist dieses Hagebuttenpulver in
deutschen Apotheken erhältlich.
Es kann in Form von Kapseln, aber
auch als Pulver in Joghurt gemischt
verzehrt werden. Neben zahllosen
persönlichen Erfahrungsberichten
belegen inzwischen auch mehrere
wissenschaftliche Studien die positiven Effekte einer Ernährungstherapie mit Hagebuttenpulver. Ein
spürbarer Gewinn an Lebensqualität also allein auf Grundlage der
Natur.
Ernährung
Mehr Vitalität durch gesunde Ernährung
Eine ausgewogene Kost kann viel zur Fitness im Alter beiträgen.
VON ANDREA VON GERSDORFF
Möglichst lange gesund und fit im
Alter zu sein – das ist es, was sich die
meisten Menschen wünschen. Ausreichend Schlaf und regelmäßige
Bewegung, eine altersgerechte Ernährung wie auch gesellschaftliche
Aktivitäten sind die Eckpunkte einer gesunden Lebensweise, die zur
Vitalität im Alter beitragen. Nicht
erst mit dem Eintritt ins Rentenalter sollte man daher seinen Lebensstil überprüfen und gegebenenfalls
umstellen.
Gerade der Ernährung kommt eine
wichtige Rolle zu. Der Kalorienbedarf sinkt im Alter zwischen 55
und 75 Jahren von 1980 auf 1680
Bedarf sinkt im
ALTER
1980kcal
auf
Kilokalorien täglich. Wer bei gleicher körperlicher Betätigung also
weiterhin isst wie zuvor, wird unweigerlich zunehmen. Ein normales Körpergewicht entlastet jedoch
den Stoffwechsel und schont die
Gelenke. Auch Herz und Kreislauf
profitieren davon. Viele Beschwerden wie beispielsweise Verstopfung
oder Magenprobleme oder eine zu
geringere Knochendichte lassen sich
dadurch ebenso vorbeugen.
Viele Menschen tun sich allerdings schwer bei der Umstellung
ihrer Ernährung. Auf langjährige
Essgewohnheiten wollen sie nicht
verzichten. Dabei reicht es schon,
bestimmte Lebensmittel seltener
zu verzehren oder durch andere zu
ersetzen: So lässt sich Sahne in der
Soße beispielsweise durch Sojaprodukte ersetzen. Und ein paniertes
Putenschnitzel schmeckt ebenso
gut wie ein Schweineschnitzel.
Grundsätzlich gilt, dass die Ernährung ausreichend Kohlenhydrate
und hochwertiges Eiweiß sowie
möglichst wenig Fett enthalten
sollte. Hochwertiges Eiweiß ist in
magerem Fleisch und Fisch, in mageren Milchprodukten ebenso wie in
Sojaprodukten, Eiern, Hülsenfrüchten und Kartoffeln enthalten. Pellkartoffeln mit Quark, Linsensuppe,
Milchreis oder auch Kartoffelauflauf
sind hier die bekanntesten Gerichte,
die viele gerne mögen. Gleichzeitig
kann man so den Bedarf an Kohlenhydraten decken, die in allen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten sind,
vor allem in Gemüse, Obst und
Getreide. Hier sollten Vollkornprodukte – auch bei Reis und Nudeln
– die erste Wahl sein, da sie neben
Kohlenhydraten auch Vitamine und
Mineralstoffe enthalten.
Gleich zum Frühstück könnten statt
Brötchen öfters Vollkornflocken mit
Milch oder Joghurt auf dem Tisch
stehen. Zucker, süße Früchte oder
Trockenfrüchte dürfen auch sein,
allerdings in Maßen. Und leckeren Kuchen aus Vollkornmehl zum
Nachmittag gibt es mittlerweile
in vielen Bioläden. Um die Fettzufuhr zu reduzieren reicht es schon,
den Verzehr von Schweine- oder
Rindfleisch und Wurst sowie Fettgebackenem einzuschränken. Ersatz
bieten hier Geflügelprodukte sowie
Butter
ist gesünder als
MARGARINE
auch Schinken ohne Fett. Butter als
Streichfett und kaltgepresste Öle
wie Distelöl zum Zubereiten von
Salaten und Fleischgerichten sind
gesünder als gehärtete Pflanzenmargarine und Mayonnaise. Nicht
zuletzt muss man im Alter auf ausreichendes Trinken achten. Malzkaffee, verdünnte Säfte, Kräuterund Früchtetees und stilles Wasser
sollten jedoch ab einem gewissen
Alter Bohnenkaffee, Alkohol, Limonaden, Colagetränke sowie kohlensäurehaltige Mineralwasser ersetzen.
10
Glücklich im Alter
Dies ist ein unabhängiges Produkt vom Mediaplanet Verlag.
E x p e r t e n p a n e l
Interview: Nürnberger Versicherungen
Absicherung für den Pflegefall
Jürgen Hansemann,
Vorstand Nürnberger Versicherungen
Wie groß ist das Risiko, im Alter ein
Pflegefall zu werden?
Die Wahrscheinlichkeit, im Alter ein Pflegefall zu sein, wird in den nächsten Jahren
merklich zunehmen – sowohl in absoluten
Zahlen als auch im Verhältnis zur Bevölkerungszahl. Während die Gesamtbevölkerung
Deutschlands bis zum Jahr 2040 von 82 auf
voraussichtlich 68 Millionen sinkt, wird sich
die im gleichen Zeitraum die Anzahl der pflegebedürftigen Menschen von ca. 2 auf dann
etwa 4,2 Millionen Menschen mehr als verdoppeln.
Um diesen Menschen zu helfen,
hat der Gesetzgeber erst 1995 die
gesetzliche Pflegeversicherung ins Leben gerufen. Warum ist dann eine private Vorsorge für den Fall der Pflegebedürftigkeit erforderlich?
Das ist richtig, die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt seit April 1995 Leistungen für
häusliche Pflege und seit Juli 1996 Leistungen
bei stationärer Pflege. Aber schon 1999 reichten die Einnahmen nicht mehr aus, so dass der
Beitragssatz auf 1,7 % des Bruttoeinkommens
erhöht werden musste. Aufgrund des Umlageverfahrens in der gesetzlichen Pflegeversicherung und der demografischen Entwicklung
verringern sich die Reserven ständig. Im Juli
diesen Jahres wird der Beitragssatz erneut
angehoben. Er beträgt dann 1,95 % für Personen mit Kind und 2,2 % für Kinderlose. Im
Gegenzug steigen die gesetzlichen Leistungen
aber nur minimal. So erhalten beispielsweise
Personen, die Angehörige privat zu Hause
pflegen, in der Pflegestufe I 205 EUR monat-
lich und in der Pflegestufe II 410 EUR. Bis
2012 steigt dieser Betrag auf 235 EUR bzw.
440 EUR monatlich an. Diese minimale
Steigerung deckt noch nicht einmal die steigenden Kosten. Vom Verdienstausfall ganz zu
schweigen.
Wie hoch können dann die monatlichen Versorgungslücken sein?
Im Bereich der stationären Pflege können
sich die monatlichen Pflegekosten schnell auf
über 3.000 EUR summieren. Auch hier deckt
die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen
Bruchteil ab. Versorgungslücken von 1.000
EUR oder mehr sind schnell erreicht.
Haben bereits viele Menschen privat für den Pflegefall vorgesorgt?
Derzeit verfügen erst weniger als eine
Million Menschen in Deutschland über eine
private Pflegeversicherung bei einem Kranken- bzw. Lebensversicherer. Und das, obwohl
diese Absicherung angesichts steigender Gesundheitskosten und geringer staatlicher Absicherung so wichtig ist.
Wie erklären Sie sich dieses scheinbare Desinteresse?
Ein Grund für die fehlende Absicherung ist
sicherlich die Tatsache, dass das Thema Pflegebedürftigkeit ein unangenehmes Thema
ist, welches niemand gerne anspricht. Aber
auch mangelhafte Information ist ein Grund.
Viele wissen gar nicht, dass auch für Kinder
von pflegebedürftigen Eltern ein finanzielles Risiko besteht. Denn Angehörige in direkter Linie - also Söhne und Töchter - sind
zum Unterhalt verpflichtet. Wenn also die
Pflegekosten höher sind als laufende private
Einnahmen, wie eine Altersrente und anges-
partes Vermögen, so wird von staatlicher Seite
geprüft, ob und in welchem Umfang sich die
Kinder an den Pflegekosten der Eltern beteiligen müssen. Um das vorhandene Vermögen
zu schützen macht es Sinn, eine private Pflegeversicherung abzuschließen. Kinder können
das übrigens auch für ihre Eltern tun.
Welche Möglichkeiten gibt es, privat vorzusorgen?
Es werden drei Absicherungsvarianten angeboten: Pflegerenten-, Pflegetagegeld- und
Pflegekostenversicherung. Die Pflegerentenversicherung ist ein Lebensversicherungsprodukt, d.h. wird der Kunde pflegebedürftig,
wird die vereinbarte Rente gezahlt und die
Beitragszahlungspflicht endet. Die Pflegetageldversicherung ist momentan am häufigsten
verbreitet. Dies liegt vor allem an den günstigeren Beiträgen und der Tatsache, dass im
Gegensatz zur Pflegekostenversicherung die
entstehenden Pflegekosten nicht nachgewiesen werden müssen.
Die NÜRNBERGER bietet sowohl Pflegerenten- als auch Pflegetagegeldversicherungen an. Der Kunde kann frei entscheiden,
ab welcher Pflegestufe er finanziell abgesichert
sein möchte und ob er dies mit einem eigenständigen Tarif oder einem Zusatztarif tut.
Auch gibt es die Möglichkeit im Rahmen einer lebenslangen Hinterbliebenenabsicherung
das Pflegerisiko mit abzusichern. Erwähnt
werden sollte hier auch, dass dabei Versicherungsschutz auch bei Demenz und Alzheimer
besteht. Der Kunde erhält im Pflegefall seine
vereinbarte Leistung, egal wo und von wem er
gepflegt wird - und das ein Leben lang. Um
den passenden Schutz zu ermitteln, sollte der
Kunde sich in jedem Fall individuell beraten
lassen.
Ganz konkret: Welche Empfehlung
geben Sie jemandem, der sich für
den Pflegefall absichern will?
Je früher man eine Versicherung abschließt,
umso besser ist es, denn dann sind beispielsweise die Beiträge niedriger. Da man hier eine
langfristige Verbindung mit dem Versicherungsunternehmen eingeht, sollte man nicht
nur auf die Höhe der Beiträge achten, sondern
auch die Finanzstärke des Unternehmens in
seine Überlegungen mit einbeziehen. Und
schließlich sollte man einen Versicherer mit
qualifiziertem Außendienst wählen, denn die
persönliche Betreuung ist gerade bei einem so
komplexen Thema enorm wichtig. Der Außendienst der NÜRNBERGER ist mit einer
sogenannten „Pflege-Drehscheibe“ ausgestattet, mit der dem Kunden als Einstieg in das
Pflege-Thema ein erster Überblick über entstehende Versorgungslücken gegeben wird.
Interview: RheinLand Versicherungsgruppe
Neuer Generationenvertrag
Christoph Buchbender
Vorstandsmitglied der RheinLand Versicherungsgruppe in Neuss
Nicht nur quantitativ, auch im Hinblick
auf ihre finanziellen Möglichkeiten ist die
Generation 50+ in Deutschland eine Bevölkerungsgruppe mit stetig wachsender Bedeutung. Nach Schätzungen der Bundesbank
können die 55-Jährigen und Älteren schon im
Jahr 2010 über ein Geldvermögen von gut 2,8
Billionen Euro verfügen. Das sind 55 Prozent
des gesamten Geldvermögens in Deutschland.
Angesichts dessen lässt sich unterstellen, dass
die „Best Agers“ in ihrer statistischen Breite
sehr gut für den eigenen Ruhestand vorgesorgt haben.
Aber gilt das auch für die nachwachsenden
Generationen? Oft wohl nicht! Würden ansonsten immer mehr Großeltern Geld für ihre
Enkelkinder auf die hohe Kante legen? Vor
allem um ihnen einen gelungenen Start ins
Berufsleben zu ermöglichen, verstärkt aber
auch als solide Basis für die private Altersvorsorge. Wer dies als kauffreudiger „Best Ager“
tun möchte, der braucht sich neuerdings nicht
mehr in Konsumverzicht zu üben. Denn mit
der Deutschland RENTE gehen die beiden
Versicherer ARAG und RheinLand-Versicherungsgruppe gemeinsam einen neuen Weg
bei der privaten Altersvorsorge.
Denn mit ihr können nicht zuletzt Großeltern weit gehend ohne Konsumverzicht
Geld anlegen für eine finanziell sorgenfreie
Zukunft der Enkelkinder. Dies wird ermöglicht durch ein am Markt einzigartiges Bo-
nuskonzept: Das Bezahlen der Einkäufe mit
einer speziellen Kreditkarte und das Einkaufen bei mittlerweile rund 200 Bonuspartnern
erhöhen automatisch die in die Deutschland
RENTE eingezahlten Beiträge und somit die
späteren Rentenzahlungen.
So legen Großeltern mit vergleichsweise
geringem Eigenbeitrag, aufgestockt durch die
eigene Konsumfreude problemlos ein solides
finanzielles Fundament für die Zukunft ihrer
Enkel. Ein neuer Generationenvertrag also.
Er funktioniert, weil er die Beteiligten eben
nicht heiklen politischen Entscheidungen und
beängstigenden demografischen Entwicklungen aussetzt.
Informationen
www.deutschlandrente.de.
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Glücklich im Alter
11
Interview: KarstadtQuelle Versicherungen
Eigenverantwortliche Altersvorsorge
leicht gemacht
Bei der privaten Altersvorsorge ist es für den Einzelnen wichtig, ein für seine Lebenssituation passendes Produkt zu finden. Tipp von
Endres: Die Rente gegen Einmalbeitrag mit der höchsten garantierten Rente Deutschlands.
Peter M. Endres
Vorstandsvorsitzender der
KarstadtQuelle Versicherungen
Welche Modelle der Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag
gibt es am Markt?
Es gibt die sofort beginnende und die aufgeschobene Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag. Mit einer sofort beginnenden
Rente erhält der Kunden gleich lebenslang
monatliche Zahlungen, die aufgeschobenen
Rente zahlt nach der vom Kunden vereinbarten Aufschubzeit - ebenfalls das ganze Leben.
Für wen eignet sich eine Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag und warum sollte man sie
abschließen?
Das Vorsorgeprodukt eignet sich für Menschen, die über größere Geldbeträge verfügen,
beispielweise aus einer fällig gewordenen Lebensversicherung, einer Erbschaft oder aus angespartem Vermögen. Mit diesem Geld wird
nicht nur die gesetzliche Rente aufgebessert,
die Altersvorsorge ist zudem steuerlich interessant. Sie fällt unter „sonstige Einkünfte“
und wird nur mit dem Ertragsanteil besteuert.
Sind die Angehörigen auch abgesichert?
Mit der sogenannten Rentengarantiezeit sichert der Kunde für den Fall der Fälle auch
seine Angehörigen ab. Die vereinbarte Rente
wird bis zum Ende der Rentengarantiezeit an
die Hinterbliebenen ausgezahlt.
Was bedeutet höchste garantierte Rente?
Das heißt, dass Sie bei den KarstadtQuelle
Versicherungen mit Sicherheit die höchste
garantierte Rente Deutschlands ausgezahlt
bekommen. Eine 60-jährige Frau (geboren
am 01.04.1948), die einen Einmalbeitrag von
100.000 Euro zahlt, erhält zum Vertragsbeginn 01.04.2008 bei einer Rentengarantiezeit
von 10 Jahren beispielsweise eine garantierte
monatliche Rente von 378 Euro. Diese Rente
liegt damit noch einmal um 24 Euro oder 7
Prozent über dem bisherigen Marktführer.
Dies ergibt ein aktueller Vergleich der renommierten Finanzagentur Morgen & Morgen.
Wie erzielen die KarstadtQuelle
Versicherungen diese „unschlagbare“ Rentenhöhe?
Ein wichtiger Faktor für diese hohe Garantie liegt darin, dass bei MaxiRente die
Abschluss- und Verwaltungskosten mit einer
Flatrate abgedeckt werden. Das bedeutet:
Die Abschlusskosten betragen einmalig 300
Euro pro Vertrag unabhängig von der Anlagesumme. Die Verwaltungskosten wurden
– ebenfalls unabhängig von der Höhe des Einmalbeitrags – auf 60 Euro pro Jahr festgelegt.
Bei Mitbewerbern können die Abschlussgebühren bei einem Vertrag über 100 000 Euro
schon mal 4000 Euro ausmachen, die Verwaltungskosten hängen üblicherweise von der
Höhe der Renten ab.
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Horst Ohligschläger
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Glücklich im Alter
Dies ist ein unabhängiges Produkt vom Mediaplanet Verlag.
Die Generation 50plus wünscht sich modern gestaltete, komfortable und großzügige Wohlfühlbäder, die entspanntes, eigenständiges Relaxen bis ins hohe Alter ermöglichen. Dies ist ein Ergebnis
der neuen Studie „Bad- und Badekultur der Generation 50plus“, die
das Institut rheingold im Auftrag von Kaldewei erstellt hat.
Gastbeitrag: Kaldewei
Kaldewei präsentiert neue rheingold Studie „Bad- und Badekultur der Generation 50plus“
Welchen Einfluss hat das Älterwerden
auf die Bad- und Badekultur?
Die Menschen in Deutschland werden
immer älter. Heute ist rund ein Drittel der
Bevölkerung über 50 Jahre alt, Tendenz steigend. Der fortschreitende demographische
Wandel bringt auch eine Veränderung der individuellen Bedürfnisse an das Bad mit sich.
Im Auftrag von Kaldewei, Europas Nr. 1 in
Badewannen, hat das Kölner rheingold Institut den Bedürfniswandel im Bad in der Studie „Die Bad- und Badekultur der Generation
50plus“ untersucht.
LebensWirklichkeit der
GENERATION 50plus
Das Alter ist psychologisch ein komplexer
und vor allem ambivalenter Prozess, der individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen
wird. So beschreiben die Befragten das Alter
einerseits als „befreites Auskosten“, das uneingeschränkten, aktiven Lebens-Genuss ermöglicht. Diese idealisierte Wahrnehmung erfolgt
beispielsweise mit dem Eintritt ins Rentenalter, das neue Freiheit, Ungebundenheit und
Selbstbestimmtheit verheißt. Andererseits stehen dem in der Realität Erfahrungen gegenüber, in denen man das Alter primär als fortschreitende Ein- und Beschränkung spürt.
In dieser Logik nach den neuen Anforderungen an ihr privates Lebens- und Wohnumfeld befragt, äußern die über 50-Jährigen
besonders häufig den Wunsch nach neuen,
komfortableren Bädern, die ein vollkommenes
Verwöhnerlebnis ermöglichen. Umso sensibler
reagieren sie gleichzeitig auf die Frage nach einer spezifisch altersgerechten Ausstattung des
Bades.
Wie die Studie belegt, ist der Entschluss
zur Badrenovierung häufig an den „gefühlten“
Übergang in einen neuen Lebensabschnitt
geknüpft. Hier lassen sich zwei unterschied-
Dusche Superplan XXL
mit Vollantislip
Laut der neuen Kaldewei Studie zur
„Bad- und Badekultur der Generation
50plus“ sollte „Altersgerechtigkeit“ bei
der Badplanung nicht im Mittelpunkt
stehen, sondern quasi unsichtbar
integriert sein. Im Vordergrund stehen
dabei vor allem Aspekte wie Komfort
und Bequemlichkeit – beispielsweise
durch Duschen mit größerer, pflegeleichter Standfläche – ein innovatives
Produktdesign, aber auch Sicherheit,
etwa durch spezielle rutschhemmende Oberflächen
liche Motive für die Renovierung unterscheiden: Zum einen ist es der Wunsch nach Erneuerung bzw. individueller Neuausrichtung
des Badezimmers. Zum anderen wird eine
indizierte Anpassung an erste körperliche
Einschränkungen nötig, um in Sachen Körperreinigung und -pflege so lange als möglich
autonom agieren zu können.
von der
TransitStation
zurVerwöhnOase
Solange die Aufgaben des Arbeitslebens
im Vordergrund stehen, wird das Badezimmer eher als „funktionaler“ Ort – eine Art
Transitstation – erlebt, in dem man mit der
täglichen Körperpflege vor allem einer sozialen Pflicht gegenüber der Gesellschaft nachkommt. Mit dem Gewinn frei verfügbarer
Zeit wird das Bad stärker als „Ich-bezogener“
Raum empfunden, in dem man sich nach
Herzenslust selbst verwöhnen kann. Aus diesem Funktionswandel resultiert der Wunsch,
das Traum-Bad zu realisieren, in seiner Ausstattung aufzuwerten und sich mehr als die
Standard-Lösungen zu gönnen.
Die „Altersgerechte“ Anpassung des Bades
Ebenso wie das „Alter“ an sich, erweist sich
auch das Thema der altersgerechten Anpassung des Bades als sehr ambivalent. Idealerweise möchte man einerseits frühzeitig Vorkehrungen treffen, um so lange als möglich
autonom leben zu können. Andererseits sollte
die „Altersgerechtigkeit“ bei der Badplanung
nicht im Mittelpunkt stehen, sondern sozusagen unsichtbar integriert sein. Im Vordergrund stehen dabei vor allem Aspekte wie
Komfort und Bequemlichkeit, beispielsweise
durch Duschen mit größerer, pflegeleichter
Standfläche, ansprechendes, innovatives Produktdesign, aber auch Sicherheit, etwa durch
spezielle rutschhemmende Oberflächen.
Informationen
www.kaldewei.com
Badewanne Rondo Star 6
Wie die neue Kaldewei Studie „Bad- und
Badekultur der Generation 50plus“ belegt, wird das Bade- und Duscherlebnis
mit zunehmendem Alter psychologisch
viel stärker als ‚Jungbrunnen’ empfunden, der eine umfassende Revitalisierung ermöglicht. Daher wünschen
sich vor allem die bade-affinen über
50-Jährigen größere, komfortablere
Badewannen, die mehrere Körperhaltungen erlauben.
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Glücklich im Alter
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Vorsorge durch Sport
Sich regen bringt Segen
Sportliche Betätigung steigert das Wohlbefinden bis ins hohe Alter – wenn sie wohl gewählt und dosiert ist
VON DOMINIK FEHRMANN
Es gibt sie immer wieder, die
Berichte über 70-jährige IronmanTeilnehmer. Selten sind sie dazu
angetan, ältere Menschen vom Sessel zu reißen. Denn der Weg vom
eigenen Sessel bis zum nächsten
Triathlon scheint weit. Dabei geht
es oft nur um den Weg zum nächsten Schwimmbad. Schließlich liegt
das gesunde Maß sportlicher Betätigung gerade bei Senioren irgendwo
in der Mitte – zwischen Trägheit
und Extremsport.
Auch im fortgeschrittenen Alter
kann körperliche Bewegung der
Gesundheit noch wertvolle Dienste
leisten. So beugt sie in vielfältiger
Form Erkrankungen und Verletzungen vor. „Wer rastet, der rostet“
– diesem Leitsatz entsprechen handfeste medizinische Erkenntnisse.
Gelenke etwa müssen, damit sie
nicht erkranken, regelmäßig bewegt
werden. Bewegungsmangel erhöht
das Risiko einer Arthrose (Gelenkentzündung). Ähnliches gilt für Osteoporose (Knochenschwund): Be-
wegung, zum Beispiel in Form von
Gymnastik oder leichtem Krafttraining, erhöht den Mineralgehalt der
Knochen, und verhindert oder verzögert so, dass diese porös werden.
Auch gegen Krankheiten wie
Diabetes und Bluthochdruck wirkt
sportliche Betätigung prophylaktisch. Zudem weisen Aktive gegenüber Inaktiven ein deutlich geringeres
Risiko für koronare Herzerkrankungen auf. Nicht zuletzt erhält
und erhöht Bewegungstraining die
Fähigkeit zur Koordination komplizierter Bewegungsabläufe sowie
die allgemeine Reaktionsfähigkeit
– und beugt so jeder Art von Unfällen vor.
Doch mit mehreren Jahrzehnten
auf dem Buckel ist ein Körper nicht
mehr uneingeschränkt belastbar.
Welche Formen sportlicher Betätigung kommen also in Frage? Die
Devise für alle über 50 lautet: „Mehr
Ausdauer, weniger Schnelligkeit“.
Eher ungeeignet sind demnach Ballund Kampfsportarten. Stattdessen
bieten sich Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Nordic-Walking
oder ganz gewöhnliches Wandern
an. Schwimmen etwa entlastet Gelenke und Bandscheiben und trainiert alle Muskelgruppen; Radfahren stärkt die Beinmuskulatur und
das Herz-Kreislauf-System. Generell ist im fortgeschrittenen Alter
darauf zu achten, dass übermäßige
Belastungen der Gelenke vermieden
und Trainingseinheiten stets mit
Dehn-Übungen verbunden werden.
Zudem empfiehlt sich ergänzend ein
moderates Krafttraining mit leichten Gewichten und häufigen Wiederholungen.
Und für viele Formen sportlicher
Betätigung braucht es weder einen
Sportverein noch ein mitunter teures
Fitness-Studio. Lockerungsübungen
und Gymnastik sind problemlos
zuhause möglich. Auch leichtes
Krafttraining lässt sich überall absolvieren, wo etwa Wasserkrüge
oder Telefonbücher zur Hand sind.
Und für ein Ausdauertraining ist
kein elektrisches Laufband vonnöten. Oft genügt schon der zügige
Gang zum Supermarkt unter konsequenter Vermeidung des Lifts im
Treppenhaus. Kontrolle und Motivation kann dabei ein Schrittzähler
bieten. 3.000 zusätzliche Schritte
pro Tag sind schon ein ordentlicher
Anfang.
Und für diesen Anfang ist es –
entgegen einer verbreiteten und bequemen Vorstellung – nie zu spät.
Denn auch ältere Körper danken
wohl dosierter Beanspruchung schon
sehr bald mit einer Leistungssteigerung. Bereits ein dreimonatiges
leichtes Ausdauertraining kann
Sechzigjährigen zu den Ausdauerleistungen untrainierter Vierzigjähriger verhelfen. Ein dreimonatiges
gezieltes Muskeltraining wiederum,
so zeigt eine Studie der Universität
Ulm, verringert das Sturzrisiko bei
über 80-Jährigen um 80 Prozent.
Selbst für Menschen mit Herzerkrankungen, Kreislaufbeschwerden
oder Gelenkproblemen ist moderate
sportliche Betätigung nicht tabu.
Sondern oft sogar angeraten, weil
sie die Beschwerden zu lindern hilft.
Doch in solchen Fällen gilt umso
mehr, was auf jeden untrainierten
Menschen zutrifft: Am Anfang aller sportlichen Aktivitäten sollte
ein Arztbesuch stehen. Gemeinsam
mit dem Arzt kann am besten geklärt werden, welche Aktivitäten
in welchem Umfang geeignet sind.
Und wenn es tatsächlich mit einem
Ironman-Wettbewerb enden sollte,
muss das auch kein Unglück sein.
Wir sind hier.
Eine gute Krankenversicherung ist da, wenn man sie braucht. Die BKK
unterstützt zusammen mit ihren Partnern in den Unternehmen das betriebliche Gesundheitsmanagement, um die Gesundheit unserer Versicherten
auch am Arbeitsplatz zu fördern. Was können wir für Sie tun?
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Gastbeitrag: Lifta
Intelligente Hilfe im Möbel-Design
Was vor 150 Jahren als Hilfsmittel belächelt wurde, ist inzwischen für jeden zweiten Bundesbürger zu einem Alltagsgegenstand
und sogar Mode-Accessoire geworden: die Brille! Diese Entwicklung wird jetzt auch einem anderen Gegenstand prophezeit – dem
Treppenlift.
„Irgendwann ist ein Lifta ein ganz
normales Möbelstück. Etwas, das
zu jedem gut ausgestatteten Haushalt dazugehört“, prognostizieren
Axel Jaschek und Hartmut Bulling,
zwei der vier Geschäftsführer des
deutschen Marktführers, der Lifta
GmbH.
Mehr als 60.000 Liftas hat das Kölner Unternehmen in Häusern, Wohnungen, Gärten und Eingängen, auf
allen Arten von Treppen bereits
montiert. Und damit seinen Kunden die Möglichkeit gegeben, sich
in den eigenen vier Wänden sicher,
frei und ohne fremde Hilfe bewegen
zu können.
Aktuelle Statistiken lassen erahnen,
dass Treppenlifte für immer mehr
Menschen eine wichtige Hilfe im
Alltag sein werden: Schon heute gehört ein Viertel der deutschen Bevölkerung zu den über 60-Jährigen. Im
Jahre 2040 wird es sogar jeder Dritte
sein. Und die älter werdende Bevölkerung will vor allem eins – in den
eigenen vier Wänden bleiben. Doch
genau dort lauern die Gefahren.
Laut Statistisches Bundesamt ereignen sich mehr als die Hälfte aller Unfälle im eigenen Zuhause, vor
allem Treppen sind ein potentieller
Unfallort für Ältere. „Immer mehr
Menschen beugen dem möglichen
Fall der Fälle vor und entscheiden
sich für einen Lifta“, verweist Axel
Jaschek auf eine ständig wachsende
Kundengruppe. Auch Töchter und
Söhne sowie Enkelkinder rufen inzwischen bei Lifta an, um sich über
die intelligente Hilfe für ein selbstständiges Wohnen ihrer Eltern oder
Großeltern beraten zu lassen.
Auch für Pflegedienste ist ein Lifta,
der jetzt auch gemietet werden
kann, interessant: Oft befinden sich
Bad und Schlafzimmer auf verschiedenen Ebenen. Mit einem Lifta lassen sich Kraft und Zeit beim Überwinden der Treppe sparen. Genau
diese Zeit geht ansonsten der persönlichen Betreuung verloren.
Wer sich für einen Treppenlift interessiert, erhält vom Kölner Familienunternehmen eine besondere Serviceleistung: Auf Wunsch ist eine
Probefahrt bei einem Kunden in der
Umgebung möglich. Die wohl ehrlichste Art, sich über Produkt und
Service bei demjenigen zu informieren, der schon Erfahrungen gesammelt hat.
Wie positiv die Erfahrungen der
Lifta-Kunden aussehen, beweist
eine von Lifta in Auftrag gegebene
unabhängige Umfrage des TÜVSÜD: 95,6 Prozent der befragten
Kunden bewerten die ServiceLeistungen Liftas mit „ausgezeichnet“ oder „gut“. Das umfasst die
gesamte Kundenbetreuung, von
der technischen Beratung bis zur
Aufklärung über eine mögliche
Bezuschussung durch die Pflegeversicherung. Als einziger TreppenliftAnbieter in Deutschland lässt sich
Lifta regelmäßig vom TÜV-SÜD
prüfen und wurde wiederholt mit
dem TÜV-Siegel für Servicequalität
und Kundenzufriedenheit ausgezeichnet.
Ein Grund dafür mag auch sein,
dass Lifta sich konsequent auf die
Bedürfnisse der Kunden einrich-
tet. So ist Lifta für seine Kunden
Tag und Nacht erreichbar und hat
an 365 Tagen im Jahr eine Servicebereitschaft, wenn der Lifta einmal
steht. Doch das ist selten der Fall,
denn eine ausgefeilte Technik sorgt
dafür, dass ein Lifta reibungslos
funktioniert und leicht zu bedienen ist. Was für viele Kunden aber
mindestens genauso wichtig ist: Ein
Lifta lässt sich wegen seiner vielfäl-
tigen Ausstattungsvarianten und
seines „Möbel-Looks“ an jeden Einrichtungsstil anpassen. Das von einer der renommiertesten Agenturen
entwickelte Design kann individuell
gewählt werden, so, wie man es von
der Brille kennt.
nformationen:
www.treppenlift.de
www.lifta.de
Wirtschaftskraft Alter
Heterogene Zielgruppe
Die Wirtschaft entdeckt die Kaufkraft der Senioren. Doch den “typischen alten Menschen” gibt es nicht. Die diversen spezifischen
Kundenbedürfnisse müssen Unternehmen erst noch entdecken.
VON HOLGER FRANCK
Eine immer höhere Lebenserwartung bei gleichzeitig sinkender Geburtenrate: Die Zahl der Deutschen
nimmt ab – und zudem werden sie
immer älter. Nachdem man lange
Zeit vor allem die negativen Konsequenzen dieser Entwicklung thematisiert hat, rücken zunehmend auch
die damit verbundenen Chancen
und positiven Aspekte in den Fokus
der Aufmerksamkeit. Neue Begriffe
wie Seniorenwirtschaft oder Seniorenmarkt machen deutlich, dass ältere Menschen inzwischen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind.
Bereits heute entfällt bei den Ausgaben für den privaten Konsum
mehr als ein Viertel auf die über
65jährigen: Sie geben pro Monat 19
Milliarden Euro, die über 60jährigen sogar 26 Milliarden Euro aus.
Über 50jährige sind in Bereichen
wie Nahrungsmittel, Bekleidung
und Reisen für 50 Prozent der
Konsumausgaben verantwortlich
und damit weitaus einflussreichere
Konsumenten als ihre Präsenz in
der Werbung vermittelt. Die über
60jährigen haben seit den Siebzigerjahren ihre Reisetätigkeit verdop-
pelt und geben etwa vier Prozent
ihres Ausgabenbudgets, also etwa
eine Milliarde Euro pro Monat, allein für Pauschalreisen aus. Außerdem investieren sie jährlich rund
100 Milliarden Euro in die Bereiche
Wohnen und Wohnumfeld, indem
sie zum Beispiel – auch noch im
hohen Alter – die Wohnung umgestalten oder in ein altergerechtes
Wohnumfeld umziehen. In Zukunft
werden ältere Menschen – und hier
insbesondere die über 65-Jährigen –
die wichtigste Konsumgruppe sein
und die Konsumstruktur substantiell verändern, denn neben einer
du rch schn ittlich
besseren Einkommenssituation hat
sich auch das Konsumverhalten geändert: Da der Konsumanstieg in den
vergangenen Jahren
deutlich höher lag
als der Einkommenszuwachs, hat
diese Altersklasse
das Sparverhalten
reduziert und liegt
mit den Sparquoten
deutlich unter dem
Durchschnitt aller Privathaushalte.
Deshalb sind ältere Menschen heute
deutlich ausgabefreundlicher als
noch vor wenigen Jahren.
Dabei ist der Seniorenmarkt mit
seiner Angebotspalette ein absoluter Querschnittsmarkt unserer
Volkswirtschaft und breit gefächert.
Zwar spielt der Bereich Gesundheit
hierbei eine wichtigere Rolle als bei
der jüngeren Bevölkerung. Aber er
bezieht zunehmend andere Teilbereiche wie Tourismus, Freizeit- und
Fitnessbranche oder den WellnessSektor mit ein. Und in der Informations- und Unterhaltungselektronik
sind immer mehr ältere Menschen
„online“ und bieten damit unzählige neue Ansatzpunkte. Dennoch
beginnt die Wirtschaft erst allmählich, mit neuen und spezifischen
Angeboten auf ältere Menschen und
deren Wünsche, Gewohnheiten und
Erwartungen zu reagieren
Doch die Zielgruppe ist, wie man
inzwischen weiß, vollkommen heterogen. Anders ausgedrückt: den
„typischen alten Menschen“ gibt es
nicht. So können auch bereits etablierte, spezialisierte Warenhäuser
und Supermärkte für Seniorinnen
und Senioren nicht darüber hinwegtäuschen, dass
in sbesondere
der Einzelhandel noch unausgeschöpfte
Marktentwicklungsmöglichkeiten aufweist
– kommt ihm
doch
durch
seine
Sortimentsfunktion
und die direkte
Schnittstelle zu
den Kunden
eine herausra-
gende Bedeutung bei der Schaffung
neuer, zielgruppengerechter Produkte zu. Und da sich der deutsche
Seniorenmarkt (weil am größten
und am schnellsten alternd) sich
innerhalb Europas als erster hoch
dynamisch entwickelt, könnte diese
Vorreiterrolle im Zuge des demografischen Wandels in anderen Ländern
zu einem Wettbewerbsvorteil im
internationalen Markt für Seniorenprodukte ausgebaut werden. Dazu
bedarf es aber eines besseren Verständnisses der spezifischen Kundenbedürfnisse durch eine intensive
Marktforschung, den Aufbau von
Testgruppen und die Kooperation mit bestehenden Netzwerken.
Außerdem müssen Produkte und
Dienstleistungen sozial verträglicher werden als heute, damit nicht
ein Teil der älteren Bevölkerung von
der Teilhabe von vornherein ausgeschlossen wird. Weitere Möglichkeiten bieten die Umsetzung einer
„Universal Design“-Strategie, die
den Bedürfnissen aller Alters- und
Kundengruppen gerecht wird, sowie der Einbezug der Faktoren Lebensqualität und Verbraucherschutz
in die Entwicklung neuer Produkte
und Dienstleistungen.
Dies ist ein unabhängiges Produkt vom Mediaplanet Verlag.
Glücklich im Alter
Technische Hilfsmittel
Der Wunsch nach
Einfachheit
Die Abkehr vom Jugendwahn findet langsam Einlass in die Warenwelt. Neue technische Geräte für den Haushalt werden bewusst
benutzerfreundlich für unbeweglichere Kunden entwickelt. Das
Wort seniorenfreundlich wird jedoch geflissentlich vermieden.
VON HEIKE DETTMAR
Unternehmen richten ihre Angebote nach
wie vor gerne auf die Nachfrage jüngerer Bevölkerungsgruppen aus – und das, obwohl
die Statistik eine ganz andere Sprache spricht:
Bald wird jeder dritte Deutsche über 60 Jahre
alt sein. Schon jetzt sind ältere Menschen eine
der bedeutendsten Konsumentengruppe des
21. Jahrhunderts. Wer sie gewinnen will, setzt
auf häusliche Alltagsprodukte, die ihnen eine
selbstständige Lebensführung ermöglichen.
Doch wie schon die griffige Bezeichnung der
Zielgruppe der „jungen Alten“ suggeriert:
Produkte, bei denen die Alterskomponente
betont wird, haben schlechte Chancen. „Design for all“ lautet statt dessen die wohllautende Devise.
Auf so genannte „Leicht-bedien-Konzepte“
baut beispielsweise Bosch-Siemens-Hausgeräte, um die ältere Zielgruppe zum Kauf zu
animieren. Das Unternehmen ließ einen An05932-7107 All FAZ2038 3/7/08 5:22 PM
forderungskatalog
erstellen, der auflistet, was
bei der Gestaltung von Herden und Backöfen
bei physischen Einschränkungen der Nutzer
zu berücksichtigen ist. Das Resultat ist ebenso
einfach wie überzeugend: Statt Backofentüren,
die nach unten aufklappen, ermöglichen seitlich zu öffnende Türen ergonomisches, barrierefreies Hantieren. Gut sicht- und lesbare,
kontrastreiche Anzeigen informieren über die
eingestellte Funktion, und eine Elektroniksteuerung soll mithelfen, dass Bedienfehler
weitgehend ausgeschlossen werden.
Eine der neuesten Ideen sind kleine Liftsysteme, die das Leben erleichtern. Seitdem
lassen sich die Wandbacköfen der entsprechenden Produktlinie in Augenhöhe aufhängen, vermeiden aber unangenehmes Strecken.
Zum Befüllen genügt ein einfacher Tastendruck. Dann fährt der Backofen-Innenraum
auf Höhe der Arbeitsplatte herunter. Strecken
oder das übliche Bücken bei Standbacköfen
entfällt, das Be- und Entladen wird leichter
und gleichzeitig die Gefahr von VerbrenPage 1
nungen reduziert.
Kompetente Seniorenpflege
an einem Ort, den Sie
lieben werden...
Viele Senioren und ihre Familien wünschen
sich schon lange eine Alternative zum
Pflegeheim. Es gibt sie bereits: Sunrise
Domizile bieten beste Pflegequalität und sind
mit ihrer familiären Atmosphäre ein
Zuhause, das unsere Bewohner schnell lieb
gewinnen.
Unsere Pflege- und Betreuungskonzepte
wurden so entwickelt, dass auch Senioren mit
Unterstützungsbedarf das Beste vom Leben
genießen können. Wir leisten Betreuung mit
Herz und Sachverstand. Dafür nehmen wir
uns ZEIT.
Sprechen Sie mit uns über eines der
unten genannten
Domizile.
Hamburg
Reinbek
Hannover
Bonn
Frankfurt/M.
040 / 286 67-0
040 / 797 50-0
0511/ 519 44-0
0228 /32 96-0
069 / 959 24-0
Oberursel
Königstein
Wiesbaden
München
06171 / 971-0
06174 / 29 34-0
0611/ 335 39-0
089 / 13 92 88-0
Dass die Kaufentscheidungen für technische Geräte immer häufiger von der Bedienungsfreundlichkeit abhängen, wissen auch
die Produktentwickler bei Miele. Sie haben
beispielsweise eine Geschirrspülmaschine
erfunden, bei der der Salzbehälter gleich in
der Tür steckt und nicht tief im Inneren der
Maschine am Boden zu suchen ist. Für ihre
rückenschonende Idee erhielten sie prompt
das GGT-Siegel, der Gesellschaft für Gerontotechnik, das seitdem an den Maschinen
prangt.
Bücken, greifen, sehen – viele Dinge wer-
Sportliche Aktivität steigert das Wohlbefinden und unterstützt einen gesundheitsorientierten Lebensstil. Ob Nordic Walking, leichte Läufe, längere Wanderungen oder der Besuch im Fitness-Studio, auf die richtige Intensität kommt es an. SIGMA SPORT® unterstützt mit der ONYX Classic
einen zielgerichteten und effektiven Freizeitsport.
einfache Menüführung, die das lästige studieren der Bedienungsanleitung überflüssig macht. Mittels
der EKG-genauen Pulsmessung und
digitaler Codierung ist man(n) und
Frau auf der sicheren Seite. Die digitale Codierung garantiert auch bei
gemeinschaftlichen Aktivitäten, z. B.
Nordic Walking in der Gruppe, dass
nur die eigenen Pulswerte angezeigt werden und Störungen durch
andere Pulsuhren ausgeschlossen sind. Des Weiteren verfügt die
ONYX Classic über die wichtigsten
Features wie Uhrzeit, Pulsmessung,
www.sunrise-domizile.de
FAZ2038 SENIOREN VERDIENEN DIE BESTE PFLEGE UND BETREUUNG
den im Alter beschwerlicher. Umso wichtiger
sind die kleinen Dinge: Kritisiert wird von
Älteren an ihren elektronischen Haushaltshelfern häufig, dass die Beschriftung oder die
Symbole auf dem Gerät zu klein oder schlecht
zu erkennen sind. Auch eine zu komplizierte
Bedienung oder zu kleine Schalter, Tasten
und Knöpfe sind Knackpunkte.
Was für die elektronischen Haushaltsgeräte
gilt, trifft nicht weniger auf Telefone zu. Die
neue Generation der Sprachrohre für ältere
Menschen hat daher üblicherweise besonders
große, ergonomische Tasten und ein helles
Display, auf dem Namen oder Nummern bis
zu doppelt so groß wie bei herkömmlichen
Telefonen angezeigt werden. Schwächeren Augen und weniger gelenkigen Händen soll so
entgegengekommen werden. Extralaute Klingeltöne sollen außerdem dafür sorgen, dass
selbst schwerhörige Nutzer Anrufe nicht verpassen. Für den Notfall ist oftmals eine eigene
„SOS-Taste“ integriert, auf der individuell
Nummern hinterlegt werden können.
Integrierte Notrufe sind auch deshalb eine
sinnvolle Ergänzung, weil die meisten Unfälle
nun mal in der eigenen Wohnung passieren,
wie Statistiken nicht müde werden zu betonen. Ein besonders großes Sturzrisiko birgt
dabei die Treppe. Zudem machen Arthrose,
Hüftprobleme oder Rheuma für die Betroffenen jede Stufe zur Qual. Immer mehr ältere
Menschen sind daher auf Hilfe beim Treppensteigen angewiesen. Der Klassiker sind Treppenlifte, die nicht nur für mehr Mobilität,
sondern auch Sicherheit sorgen können. Ein
in Kauf zu nehmender Nachteil ist der relativ
hohe Anschaffungspreis. Da die Systeme individuell an den Treppenverlauf angepasst werden müssen, sind sie nicht ganz billig.
Einfach in Form bleiben
Speziell auf die Bedürfnisse von
Best Agern abgestimmt verfügt
die ONYX Classic über sehr große,
kontrastreiche Ziffern sowie ein beleuchtetes Display. Somit sind die
angezeigten Werte auch ohne Brille
mühelos ablesbar. Hinzu kommt die
www.sigmasport.com
15
Trainingszeit und Trainingszone. Die
durch Piktogramme sich selbst erklärenden Funktionen sind mittels
des in den Dekor-Ring eingearbeiteten Wippschalters leicht anwählbar. Trotz des übersichtlichen Displays wurde bei dem Design auf ein
schlankes, formschönes Äußeres
(ohne viel Ecken und Kanten) Wert
gelegt – eben klassisch. Die in edlem
Schwarz gehaltene ONYX Classic ist
zu einem UVP von 49.95 € im Handel
erhältlich.
NORWEGENS KÜSTE FÜR
ENTSPANNTE GENIESSER!
Bei HURTIGRUTEN gibt es einiges zu sehen: Auf der Postschifflinie genießen Sie Norwegens wunderschöne, durch
Fjorde und Sunde geprägte Küste. Dabei sorgt der Wechsel
von ursprünglichen Naturidyllen und 34 Häfen für einmalige,
unvergessliche Eindrücke. Genießen Sie die authentische
Atmosphäre an Bord und erleben Sie die schönste Seereise
der Welt ganz entspannt! HURTIGRUTEN – Faszination
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*zzgl. Hin- und Rückreise
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