I MOTORFLIEGEN Pilot Report ]
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aerokurier 8/2014
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Das Dynon SkyView bietet
in dem aufgeräumten
Panel alles auf einen Blick.
it dem Erfolg des Ultraleichtfiugzeugs WT9 Dy-
einen sehr erwachsenen Eindruck,
wirkt da die Anzeige des Anstellwln-
den das überaus solide wirkende
kels im Dynon SkyView, sie beflndet
namic, von dem bald
ErnziehJahrwerk noch einmal verstärlt.
auch in Europa die Light-
Unter der Cowling steckt allerdings
kein Conti oder Lycoming, wie bei
einem E-Klasse-Flugzeug erwartet,
sondern der aufgeladene Rotax 914,
sich noch satt im Grünen. Mit mehr
als 5 m/s baggert sich die WT10 aufwärts.
Um das Aufleuchten der Warnlampe zu erleben, die das Erreichen des
Fünf-Minuten-Limits der Maximalleistung des Rotax signalisiert, muss
Sport-Aircraft-Version (LSA) zugelassen sein soil, kam immer häuflger die
Frage nach einer viersitzigen Dynamic auf. Aerospool nahm den Wunsch
auf und zeigte auf der AERO 2013
mit der Advantic eine mögliche Antwort.
Inzwischen steht die WT10 Advantic vor dem Ende der Flugerprobung. Während rund 40 Flugstunden
Je 63 Liter Mogas fassen
die Flügeltanks. Der
Turbo- Rotax verbraucht
bei moderater Reise-
geschwindigkeit 15 l/h.
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aerokuner 8/2014
hat Testpilot Jan Chudy sie gecheckt.
Kleine Verbesserungen wurden angebracht, grundsätzlich aber hat die
Konstruktion von Tadeusz Wala - auch
schon Vater der WT9 - überzeugrt.
Auf dem Vorfeld vor den AerospoolHallen in Prievidza wirkt die Advantic wie die große Schwester der Dynamic. Der F1üge1 in seiner äußeren
Kontur stammt von ihr. Der Rumpf
wurde aber erheblich vergrößert,
bietet den Piloten in der Breite rund
zehn Zentimeter mehr Raum und in
der zweiten Reihe den Gästen über
eine sertliche Tür bequemen Ztgang
und fast schon üppigen Platz.
Mit dem Constant-Speed-DreiblattPropeller von MT macht die WT10
der für fünf Minuten eine Startleistung
von 84 kW (115 PS) zur Verfügung
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stellt. Reicht das für einen Viersitzer?
Bei meinen Flügen mit Jan Chudy,
bei denen durchaus noch eine weitere Person (80 kg) hätte zusteigen
können, um das Gewichtslimit des
ersten Prototyps von 750 kg zu erreichen, lassen die Starts und Steigflüge keine Wünsche nach mehr Leistung
aufkommen. Im hohen Grasbewuchs
der holperrgen ,,22" vonPrievidza hat
die Advantic schnell auf Rotations-
geschwindigkeit beschleunigt
(80
km/h) und hängt bald bei 130 km/h
mit atemberaubendem Pitch am Propeller - eher Ul-typisch und höchst
ungewohnt selbst für eine stark motorisierte Einmot. Richtig beruhigend
ich mir schon eine Lücke in der in
riber 2000 m beginnenden Schönwet-
terbewöIkung suchen. Einzig der
ÖItemperatur zuliebe weiche ich im
oberen Bereich des Steigflugs von
den optimalen 130 km/h ab und fliege schneller, um eine bessere Kühlung
zu erhalten. Die Klappe zum Ölkühler
kann an dem warmen Junitag ständig
geöffnet bleiben.
Die zweite Advantic soll noch mehr
zuladen können, ihre Struktur wtrd
für eine Höchstmasse von 850 kg
ausgelegt, womlt sie dann zum echten Viersitzer avanciert. Aus der WT10
Trio würde dann die WT10 Ouartett.
Auch die Ouartett wird den Rotax
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[1 ] Schlck. Das Fahrwerk
verschwindet in Flügel und
Rumpf. Am Boden garanlieren 2,20 m Spurweite
sicheres Rollen. Mit den
Stall strips auf der Flügelvorderkante wird ein
gutmütiges Langsamflugverhalten erreicht. l2l PlaIz
gibt es reichlich im Fond.
[3] Keine Angst vor zu
hoiprigem Terrain. Der
Sporn verhindert Aufsetzer
des Hecks.
914 erhalten - aus Schwerpunktsgründen in einer vorgelagerten Position unter einer um rund zetnZen-
timeter verlängerten Cowling. Zugunsten einer unproblematischen
Beladung wurden die Außenflüge1,
die an dem mit dem Rumpf verbundenen Mittelstück ansetzen, schon
bei der Trio um sechs Grad nach
hinten gepfeilt. Bei den Flugeigenschaften ist die Rückpfeilung nicht
wahrnehmbar. Im Vergleich zur DY-
sie bei allen Geschwindigkeiten stabil in der Luft. Neue Fluglagen lassen
sich präzise steuern und über die
elelrtrische Trimmung gut flxieren.
Im Reiseflug schnurrt die Advantic sparsam dahin. Bei 26 inHg Ladedruck und 5000 U/min der KurbelwelIe geht es in 4000 ft Höhe mit rund
200 km/h wahrer Eigengeschwindig-
keit voran. Der Durchflussmesser zeigt
dabei gerade einmal einen Verbrauch
von 15I Mogas pro Stunde. Schneller
geht's mit höherem Ver-
BTI 75 PROZENT LEISTUNG N/ARSCHIERT äH1"xT,XXj:'ffi
gelben Bereich des FahrtDIE ADVANTIC MIT 240 KM/H,
messers.
namic überrascht das sehr viel stabilere Verhalten um die Ouerachse.
Die Ul-typische Nervosität und hohe
Empflndlichkeit der kleinen Schwester zeigt die WT10 nicht. Mit dem
gleich nach den ersten Erprobungsflügen vergrößerlen Höhenruder liegrt
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aerokurier 8/2014
Im Wechsel zwischen
verschiedenen Reis eflugkonfl gurationen erweist sich die Advantic als
Die Sicht aus dem großzügig verglasten Cockpit ist bis fast nach hinten ausgezeichnet. Zu warm wird es
unter dem vielen Glas nicht. Zwei
Frischluftaus strÖmer im Mittelbrigel
bereiten auch den Passagieren ein
angenehmes K1ima.
Im Langsamflug gibt sich der Pro-
totyp überaus harmlos. Bei meinen
Überziehversuchen lässt sich das
Flugzeug mit unterschiedlichen Stel-
Iungen der Landeklappen, ein- und
ausgefahrenem Fahrwerk, mit dem
Motor im Leerlauf und bei voiler Leistung kaum zum Abkippen bewegen.
Bei voII durchgezogenem Steuerknüppel ist das Taumeln noch gut zu kontrollieren. Einfaches Nachlassen des
Ituüppels bringt die WT10 wieder in
bei hohen Geschwindigkeiten im
Normalfluglage.
Auch im Kurvenflug bei drastisch
reduzierter Fahrt zeigt sich die Advantic nicht zickig. Bei den ManÖvern
im Grenzbereich hat die Anstellwin-
komfortablen Bereich.
kelanzeige längst in den roten Bereich
rechtes Spaßgerät. Bei Kurswechseln
zeigt sich der Viersitzer erfreulich
wendig. Die Steuerkräfte bleiben selbst
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I MOTORFLIEGEN Pilot Report ]
[1 ] Winglets gehören zum
ausgereiften aerodynamischen Konzept. Sie
reduzieren den induzierten
Widerstand. [2] WT9 und
WTl0 im Verband: Die Ver
wandtschaft zwischen
Dynamic und Advantic ist
nicht zu übersehen (Foto:
Urlacher). [3] Gut durchdachte Details: Haubengriff
und [4] Halter für die
Headsets" Daneben die
Frischluftausströmer für die
Passagiere im Fond.
Fazit
Der Landeanflug Iässt sich gut
steuern. Bis ins Ausschweben mit
Die Advantic ist ein Flugzeug, auf
dem man sich auf Anhieb zu Hause
und auf der hinteren Sitzbank Platz
rund 85 km/h wirkt das Höhenruder
direkt, sodass sich die Advantic sehr
weich hinsetzen lässt.
Um die Adväntic nicht nach nur
einem Start beurteilen zu müssen,
schließe ich noch zwei Touch-andGo-Übungen an: Gashebel über die
Raste für Maximalleistung nach vorn
- der Propeller steht ja schon vom
Anflug her in der kleinsten Steigung,
die Zusatzbenzinpumpe
fühlt. Mit EinziehJahrwerk, Verstellpropeller und turboaufgeiadenem
Nur schade, dass die Advantic zunächst einmal nur als Bausatz angeboten werden soll Eine EASA-Zulassung kann das kleine Unternehmen
derzeit nicht stemmen. Tadeusz
WaIa: ,,An der LSA-Zulassung der
Dynamic arbeiten seit zwei Jahren
sechs Ingenieure."
ist eingeschaltet -, Klappen
o gutes Handling
.
ausgezeichnete Flugeigenschaften
o günstigerVerbrauch
r
geräumiges Cockpit
zurück in Startstellung
(15'), und schon liegen
wieder 85 km/h an und es
kann emeut rotiert werden.
Dann Nase hoch, 130 km/h
eingestellt und das Fahrwerk rein. In Sicherheitshöhe fahre ich die Klappen
o nur als Bausatz erhältlich
!
Experimental-Zulassung
ganz zurück und schalte
die Benzinpumpe aus. Im
Nu sind wir wieder auf
Platzrundenhöhe.
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aerokurier Bl2O14
Triebwerk und F1ächentanks, die
umgeschaltet werden müssen, zählt
sie nicht zu den Einfachstmustern.
Mit ihrem ruhigen Charakter ist sie
aber leicht zu beherrschen, und einigermaßen geübte Piloten werden
finden.
DIE WT1O GIBT ES AUCH MIT
FESTFAHRWERK UND -PROPELLEB.
sich nicht überfordeft fühlen. Der
Flugspaß kommt mit der ausgezeichneten Sicht, der Power des Rotax und
der Agilität, mit der sich die Advantic manövrieren Iässt.
Und reisen kann man mit der WT10
auch. Ausfliegbarc 1.20 I Mogas ermöglichen eine Reichweite von 1700
km. Wird zu dritt geflogen, sollte auch
ausreichend Gepäck hinter den Sitzen
Mit Bausätzen hat Aerospool schon
gute Erfahrungen gemacht. An Amateurflugzeugbauer hat die Firma mittIerweile 70 Bausätze der WT9 Dynamic ausgeliefert. Die kritischen Bauteile sind dabei schon vorgefertigt,
und die Flügelschalen sind bereits
verklebt, sodass in puncto Sicherheit
und Aerodynamik beim Eigenbau
ae
nichts schiefgehen kann.
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